Krieg gegen das eigene Volk?
Es wird immer deutlicher, warum Qualitätsmanagment ein bottom-up-Prozess ist. Ich bin fast gewillt, mich nochmals zu einem Politikstudium aufzuraffen.

Es ist interessant, weil erschreckend, zu sehen wie internationales Recht nicht nur derzeit in Politik und Medien ausgeblendet wird. Was ist ein Krieg gegen das eigene Volk? Hab ich das nicht hierzulande auch schon mal vernommen.
Wenn das Schlandmaul von Gesundheit spricht, ist die Rede von der Gesundheit der Pharma-, Auto- und Lebensmittelindustrie (geschrieben). Hab ich die Tabak- und Schnapsbarone vergessen.

Es geht nicht darum, daß es uns besser geht als in in den Dünen Lübbyens und oder am Fuße des Assuans. Es geht darum, daß wir es uns durchaus leisten könnten, für jeden einzelnen Bundesbürger einen kostenlosen Krippenplatz mit Tagesbetreuung zu sichern, wenn wir platt gesagt, das doppelte des Bundeshaushalts für Bankenbetreuung ausgeben. Es ist nicht die Gesundheitspolitik, die ich im Kopf hatte, flächendeckend den Tarif abzuschaffen, um uns dann flächendeckend mit Netto zu versorgen, uns Fleischkleber und Analogkäse zu verfüttern. Denken Sie an Teilchenbeschleuniger und radioaktives Cäsium, wenn sie an die Haltbarkeit von Obst und Kräutern denken. Wer an Krankheit und nicht an Gesundheit verdient, der führt zwangsläufig Krieg gegen das eigene Volk.

Mit der Invasion in Libyen sichert man sich das Öl, hat Ablenkung von Japan und sichert sich Militärstützpunkte, die rar geworden sind in der Region. Eines der vorwiegenden Soft-Targets wird es allerdings sein, bei der Einführung der Demokratie in Nordafrika Hand anzulegen - möglichst beide. Um es mal deutlich zu sagen: sie ihr letztendlich in den Arsch zu schieben. Die Art von Demokratie, die darin besteht, daß man sich nachts, wenn man die Dächer nicht sieht, schon in jeder Innenkleinstadt fühlt wie in New York - eingeklemmt zwischen den Colors of Bneton und hellerleuchteten Schuhpalästen, die keiner betritt. Auch vor den Schaufenstern "inzwischen" die gleichen Gestalten in gleichen Kleidern.

Für mich ist die Ufo-Alien-Dracula-Zombie-Geschichte Streugut der Manipulation, aber symbolisch gesehen, ist das natürlich schon eingetreten. Es landen täglich Menschen auf diesem Planeten und wirbeln viel Staub auf, die sich selbst nicht zum gemeinen Volk zählen. Sie saugen uns aus und wir sind die Zombies, gekleidet und gefüttert vom Einheitsbrei Soilent Green.

Es ist Überzeit für die Finsterzwillen. Es ist Zeit, die Geld-Zurück-Garantie einzulösen, sich abzulösen vom Mutterschiff und in den Weiten der Galaxien oder auch nur auf dem eigenen Balkon die maximale Grundsicherung zu genießen. Es müssen mehr abheben als landen! No more soilent green.


lalol am 30.Mär 11  |  Permalink
100 Punkte
für Ihre negative Energiespirale.
Ich weiß, es ist Ihre Art, mir Streichhölzer zwischen die Augenlider zu klemmen.
Eine Haar möcht ich aus dieser Suppe ziehen.
Einen Krippen- und Ganztagesplatz. Wieso?
Um als fleißige Arbeitsbiene im Stock verbrannt zu werden?
Da freu ich mich über das trotzige Kind, das sagt: "Diese Suppe ess ich nicht, auch wenn mir die Mama das Haar rausholt!"

jean stubenzweig am 30.Mär 11  |  Permalink
Die Völker
auf die Barrikaden? Aber um das zu vermeiden wurde schließlich unterhaltsamer Horror via Medien geschaffen.

einemaria am 30.Mär 11  |  Permalink
AVOID MAINSTREAM MEDIA
aber es sind nicht unsere Barrikaden, auf die die Völker müssen, sondern die Barrikaden derer, die sich vor den Völkern fürchten. Es sind die Barrikadenbauer, die unseren schönen kleinen Planeten vollkacken.